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	<title>Felixader - Seelenlied</title>
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		<title>Die erste Version von Experimental &#8211; Makro &#8211; Seite 2</title>
		<link>http://felixader-seelenlied.de/archive/die-erste-version-von-experimental-makro-seite-2/</link>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2011 19:42:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Dies ist die erste Version von Experimental &#8211; Makro &#8211; Seite 2. Ich habe die letzten beiden Bilder geändert da sie in dieser ursprünglichen Reihenfolge keinen Sinn ergaben. Zusätzlich habe ich die Darstellung der Windströmugen/des Windwiderstandes überarbeitet und (nach meiner Meinung) verbessert. Ungefähr hier stellte ich auch fest das es eine schlechte Idee war weiss als Hauptfarbe für mehr oder <a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/die-erste-version-von-experimental-makro-seite-2/" title="Continue reading">&#8230;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/die-erste-version-von-experimental-makro-seite-2/"><span class="webcomic-object webcomic-object-post webcomic-object-small webcomic-object-329"><img src="http://felixader-seelenlied.de/wp-content/webcomic/galerie-2/thumbs/ExperiMental - 3 - Makro - Seite 2 erste Version Ulf-small.jpg" width="106" height="150" alt="" title=""></span></a></p><p>Dies ist die erste Version von <a title="Dieser link führt zur neuen Version der Seite." href="http://felixader-seelenlied.de/archive/fs-em-3-makro-seite-2/">Experimental &#8211; Makro &#8211; Seite 2</a>.<br />
Ich habe die letzten beiden Bilder geändert da sie in dieser ursprünglichen Reihenfolge keinen Sinn ergaben.<br />
Zusätzlich habe ich die Darstellung der Windströmugen/des Windwiderstandes überarbeitet und (nach meiner Meinung) verbessert.<br />
Ungefähr hier stellte ich auch fest das es eine schlechte Idee war weiss als Hauptfarbe für mehr oder weniger ALLES zu nehmen.<br />
Vielleicht werde ich dies zu einem späteren Zeitpunkt nochmal ändern müssen.</p>
<p>&#8212;</p>
<p>Dieses Album beinhaltet jede Menge anderweitige (wenn möglich        colorierte) Zeichnungen sowie die eine oder andere dazugehörige Skizze        oder Entwürfe.<br />
Sobald möglich werde ich ausserdem Videos vom Erstellungsprozess einiger dieser Bildern hochladen.</p>
<p>Zudem    werde ich versuchen eine Art Chronologische Reihenfolge      einzuhalten   also die Bilder nach der Reihenfolge einsortieren in der     sie   entstanden  sind. ^.^</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Seite 25 [Prolog Entwurf Ende]</title>
		<link>http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-25-prolog-entwurf-ende/</link>
		<comments>http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-25-prolog-entwurf-ende/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 14:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[0/1 Ich kenne Dich [Prolog Entwurf]]]></category>

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		<description><![CDATA[Also. aufpassen. Dies ist der Entwurf des Prologs einer zum zeichnen geplanten Geschichte. Das hier ist der dazugehörige Text: &#160; 0&#124;1 &#160; Dich kenne Ich. &#160; Tag 1 &#160; &#160; Ich kenne noch den ersten Gedanken. &#160; Die Welt ist da draußen und ich stehe alleine in ihr. Ich wusste das Du noch fehltest um mich zu komplettieren. &#160; &#160; <a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-25-prolog-entwurf-ende/" title="Continue reading">&#8230;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-25-prolog-entwurf-ende/"><span class="webcomic-object webcomic-object-post webcomic-object-small webcomic-object-322"><img src="http://felixader-seelenlied.de/wp-content/webcomic/01-ich-kenne-dich-01-i-know-you/thumbs/Konzept k1 p26 Ulf-small.jpg" width="109" height="150" alt="" title=""></span></a></p><p>Also. aufpassen. Dies ist <strong>der Entwurf</strong> <em>des Prologs</em> einer zum zeichnen <strong>geplanten Geschichte</strong>.</p>
<p>Das hier ist der dazugehörige Text:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">0|1</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center;">Dich kenne Ich.</h1>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Tag 1</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Gedanken.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Welt ist da draußen und ich stehe alleine in ihr.<br />
Ich wusste das Du noch fehltest um mich zu komplettieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Tag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Sonne stand gleißend am Himmel, das Licht blendete alle Farben aus dem Tag.<br />
Kalkweißer Beton des Schulhofes unter meinen Füßen.<br />
Jeder Schritt unter dem gleißenden weißen Stahldach der Schule hallte in meinen<br />
Ohren wieder und wirbelte weiteren, weißen Staub auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Gefühl.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich war mir nie unsicherer.<br />
Mein Herz pumpte mein Blut rasend durch meine Venen.<br />
Ich konnte es daran sehen wie sich das weiße Hemd meiner Schuluniform hob und<br />
senkte.<br />
Ich konnte es in den roten Adern meiner Hand sehen wenn ich versuchte mich gegen<br />
die Sonne zu schützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Willen</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich wollte nur dich.<br />
Seit Wochen hatte ich Dich beobachtet und zugelassen das Du mich sehen konntest.<br />
Sie behaupteten Du wärst nicht wie ich, sie sagten wir gehörten nicht zusammen, sie<br />
umringten mich und taten so als würden sie mich schützen.<br />
Sie sprachen die Sprache die ich hasste.<br />
Und ich sagte ihnen ich wäre auch nicht wie sie.<br />
Und sie zogen von mir ab und ließen mich endlich gehen.<br />
Und heute, dies wusste ich, wärest du Mein, und ich wusste, ich wäre Dein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch meine erste Frage.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich kam zu dir, alles wirkte verzerrt auf mich.<br />
Deine Freundinnen wollten mich nicht durchlassen.<br />
Ihre Arroganz blendete mich mit dem billigen Modeschmuck den sie wie Talismane<br />
um ihre falschen, blondierten Köpfe trugen.<br />
Erschrocken sahen sie dich an als du ihre dämlichen Regeln tratest, sie zur Seite<br />
stießt und aus ihrem Rudel ausbrachest und mir in mein fragendes Gesicht blicktest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch deine erste Antwort.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es schien als schwieg die ganze Welt als du die Distanz zu mir überschrittst, in<br />
deinem kurzen, karierten Rock.<br />
Wie du provozierend, deine Hüften schwingend an mich herantratst und die letzten<br />
Hände des Weiberrudels um dich herum abschütteltest.<br />
Jene die sich für mich hielten und Jene die Dich für sich hielten schwiegen entsetzt<br />
als du Dich an mich schmiegtest und Dein Gesicht durch den Stoff meines Hemdes<br />
strich.<br />
Deine Beine lehnten gegen den schwarzen, groben Stoff meiner Hose und Deine<br />
leichten Stoffschuhe ruhten direkt neben den dicken, schwarzen Sohlen meiner<br />
Halbschuhe.<br />
Und ich fühlte mich stärker noch wie die gesamte Welt als die Wärme deines Körpers<br />
in der Hitze des Tages noch heißer als das Feuer der Sonne auf meiner Haut<br />
brannte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Feuer.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie die Mitte des Universums waren wir, wie Tag und Nacht standen wir da, inmitten<br />
unserer Mitaltersgenossen und dem Scherbenhaufen der zerbrochenen Regeln den<br />
sie sich selbst in ihrer Unsicherheit aufgebührtet hatten.<br />
Lehrer stießen durch die blassen Tore der Schulhäuser um Uns zu trennen, um zu<br />
trennen was nicht mehr zu trennen war.<br />
Dein Gesicht in meinen Händen, sichtbar für alle die es sehen wollten, presste ich Dir<br />
auf den Mund was Du von meiner Liebe entgegennahmst.<br />
Wie ein einstudiertes Ballet kamen sie aus allen Richtungen, griffen nach Dir, griffen<br />
nach mir und brüllten ihre verzweifelt, ihre wertvollen Regeln.<br />
Da erblühte die Feuerblume am Horizont, groß und grausam, und warf alle danieder<br />
die sich nicht aneinander hielten wie Wir.<br />
Riesige Trümmer drehten sich wie schwerelos durch den gleißenden Himmel.<br />
Sie zertrümmerten die bleichen Häuser des Tales unter sich als sie Meteoren gleich<br />
wie eine Welle in dem trockenen Tal niedergingen und große Wolken weißen<br />
Staubes vor dem bleichen Pilz ihrer Ursprungsexplosion aufwirbelten.<br />
Überall schrieen und kreischten die Menschen. Sicherheitskräfte zogen sinnleer ihre<br />
Waffen und versuchten eine Ordnung über die tierischen Ängste der Menschen zu<br />
ziehen.<br />
Die Welle erreichte uns und ein riesiger Würfel aus Maschinen und Rohren ging<br />
neben uns runter.<br />
Der blasse Staub war überall um uns herum, doch wir waren das Zentrum der Ruhe<br />
und so ruhten unsere Lippen noch aufeinander.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Versprechen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus den riesigen Trümmern sprossen Beine aus Stahl, Rohre und Leitungen<br />
schlugen aus, schlangen sich um andere und zerschlugen die Straßen und Gebäude<br />
unter sich.<br />
Dann stemmten sie sich gegen den Stahl und von Horizont zu Horizont erhoben sich<br />
die Ungetüme.<br />
Ihr Gewicht drückte alles zur Seite was nicht fester wie der felsige, trockene Grund.<br />
In dem Chaos und dem Staub hielten wir einander, die Lippen immer noch<br />
aufeinander   gehaucht, und in unseren Augen glühte das ewige   Versprechen dem nichts   und niemand je entgegentreten kann ohne zu   unterliegen.<br />
Wir komplettierten uns, Wir waren unser Gleichgewicht, und dafür würden Wir alles<br />
tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Konstrukteur.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann griffen sie nach uns.<br />
Metallene Faser schlangen sich um uns.<br />
Wir hielten uns und schrieen nicht, tobten nicht.<br />
Fast sanft schlang uns die Maschine herunter, verschlangen uns die Wände aus<br />
stählernem Gewirr, blitzenden, gerissenen Kabeln und mechanischem Gewebe.<br />
Doch dann trennte es uns in seinem Inneren und ich hörte Deinen Schrei.<br />
Wir versuchten einander wieder zu erreichen als um uns herum neue Maschinen<br />
aufwuchsen, zusammengefügt von grauen körnigen Staub der Uns dann bald in<br />
neues, frisches Stahlgewirr einkapselte.<br />
Ich sah Dich gegen die Scheibe Deines wachsenden Gefängnis schlagen, wie die<br />
selbe Flüssigkeit Dich wie mich umspülte bis mir letztendlich der letzte Atem ausging<br />
und ich tief von dem Wasser trank und die Dunkelheit mich umfasste.<br />
Und vor dem letzten Augenblick, als mein Gefängnis sich durch das mechanische<br />
Gedärm und Gewirr an dessen Außenseite schob, sah ich das erste mal eine dieser<br />
riesigen, aus peitschenden Stahlfasern wachsenden, weißen, röhrenförmigen<br />
Maschinen in ihrer Gesamtheit.<br />
Staksend auf stampfenden Säulen, mit abertausend wuchernden und gleißenden<br />
Werkzeugen die Welt schneidend, sie verschlangen und veränderten<br />
unter der weiter aufblühenden Blume aus Feuer über dem Horizont.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Seite 24</title>
		<link>http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-24/</link>
		<comments>http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-24/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 14:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[0/1 Ich kenne Dich [Prolog Entwurf]]]></category>

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		<description><![CDATA[Also. aufpassen. Dies ist der Entwurf des Prologs einer zum zeichnen geplanten Geschichte. Das hier ist der dazugehörige Text: &#160; 0&#124;1 &#160; Dich kenne Ich. &#160; Tag 1 &#160; &#160; Ich kenne noch den ersten Gedanken. &#160; Die Welt ist da draußen und ich stehe alleine in ihr. Ich wusste das Du noch fehltest um mich zu komplettieren. &#160; &#160; <a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-24/" title="Continue reading">&#8230;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-24/"><span class="webcomic-object webcomic-object-post webcomic-object-small webcomic-object-320"><img src="http://felixader-seelenlied.de/wp-content/webcomic/01-ich-kenne-dich-01-i-know-you/thumbs/Konzept k1 p25 Ulf-small.jpg" width="109" height="150" alt="" title=""></span></a></p><p>Also. aufpassen. Dies ist <strong>der Entwurf</strong> <em>des Prologs</em> einer zum zeichnen <strong>geplanten Geschichte</strong>.</p>
<p>Das hier ist der dazugehörige Text:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">0|1</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center;">Dich kenne Ich.</h1>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Tag 1</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Gedanken.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Welt ist da draußen und ich stehe alleine in ihr.<br />
Ich wusste das Du noch fehltest um mich zu komplettieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Tag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Sonne stand gleißend am Himmel, das Licht blendete alle Farben aus dem Tag.<br />
Kalkweißer Beton des Schulhofes unter meinen Füßen.<br />
Jeder Schritt unter dem gleißenden weißen Stahldach der Schule hallte in meinen<br />
Ohren wieder und wirbelte weiteren, weißen Staub auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Gefühl.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich war mir nie unsicherer.<br />
Mein Herz pumpte mein Blut rasend durch meine Venen.<br />
Ich konnte es daran sehen wie sich das weiße Hemd meiner Schuluniform hob und<br />
senkte.<br />
Ich konnte es in den roten Adern meiner Hand sehen wenn ich versuchte mich gegen<br />
die Sonne zu schützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Willen</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich wollte nur dich.<br />
Seit Wochen hatte ich Dich beobachtet und zugelassen das Du mich sehen konntest.<br />
Sie behaupteten Du wärst nicht wie ich, sie sagten wir gehörten nicht zusammen, sie<br />
umringten mich und taten so als würden sie mich schützen.<br />
Sie sprachen die Sprache die ich hasste.<br />
Und ich sagte ihnen ich wäre auch nicht wie sie.<br />
Und sie zogen von mir ab und ließen mich endlich gehen.<br />
Und heute, dies wusste ich, wärest du Mein, und ich wusste, ich wäre Dein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch meine erste Frage.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich kam zu dir, alles wirkte verzerrt auf mich.<br />
Deine Freundinnen wollten mich nicht durchlassen.<br />
Ihre Arroganz blendete mich mit dem billigen Modeschmuck den sie wie Talismane<br />
um ihre falschen, blondierten Köpfe trugen.<br />
Erschrocken sahen sie dich an als du ihre dämlichen Regeln tratest, sie zur Seite<br />
stießt und aus ihrem Rudel ausbrachest und mir in mein fragendes Gesicht blicktest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch deine erste Antwort.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es schien als schwieg die ganze Welt als du die Distanz zu mir überschrittst, in<br />
deinem kurzen, karierten Rock.<br />
Wie du provozierend, deine Hüften schwingend an mich herantratst und die letzten<br />
Hände des Weiberrudels um dich herum abschütteltest.<br />
Jene die sich für mich hielten und Jene die Dich für sich hielten schwiegen entsetzt<br />
als du Dich an mich schmiegtest und Dein Gesicht durch den Stoff meines Hemdes<br />
strich.<br />
Deine Beine lehnten gegen den schwarzen, groben Stoff meiner Hose und Deine<br />
leichten Stoffschuhe ruhten direkt neben den dicken, schwarzen Sohlen meiner<br />
Halbschuhe.<br />
Und ich fühlte mich stärker noch wie die gesamte Welt als die Wärme deines Körpers<br />
in der Hitze des Tages noch heißer als das Feuer der Sonne auf meiner Haut<br />
brannte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Feuer.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie die Mitte des Universums waren wir, wie Tag und Nacht standen wir da, inmitten<br />
unserer Mitaltersgenossen und dem Scherbenhaufen der zerbrochenen Regeln den<br />
sie sich selbst in ihrer Unsicherheit aufgebührtet hatten.<br />
Lehrer stießen durch die blassen Tore der Schulhäuser um Uns zu trennen, um zu<br />
trennen was nicht mehr zu trennen war.<br />
Dein Gesicht in meinen Händen, sichtbar für alle die es sehen wollten, presste ich Dir<br />
auf den Mund was Du von meiner Liebe entgegennahmst.<br />
Wie ein einstudiertes Ballet kamen sie aus allen Richtungen, griffen nach Dir, griffen<br />
nach mir und brüllten ihre verzweifelt, ihre wertvollen Regeln.<br />
Da erblühte die Feuerblume am Horizont, groß und grausam, und warf alle danieder<br />
die sich nicht aneinander hielten wie Wir.<br />
Riesige Trümmer drehten sich wie schwerelos durch den gleißenden Himmel.<br />
Sie zertrümmerten die bleichen Häuser des Tales unter sich als sie Meteoren gleich<br />
wie eine Welle in dem trockenen Tal niedergingen und große Wolken weißen<br />
Staubes vor dem bleichen Pilz ihrer Ursprungsexplosion aufwirbelten.<br />
Überall schrieen und kreischten die Menschen. Sicherheitskräfte zogen sinnleer ihre<br />
Waffen und versuchten eine Ordnung über die tierischen Ängste der Menschen zu<br />
ziehen.<br />
Die Welle erreichte uns und ein riesiger Würfel aus Maschinen und Rohren ging<br />
neben uns runter.<br />
Der blasse Staub war überall um uns herum, doch wir waren das Zentrum der Ruhe<br />
und so ruhten unsere Lippen noch aufeinander.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Versprechen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus den riesigen Trümmern sprossen Beine aus Stahl, Rohre und Leitungen<br />
schlugen aus, schlangen sich um andere und zerschlugen die Straßen und Gebäude<br />
unter sich.<br />
Dann stemmten sie sich gegen den Stahl und von Horizont zu Horizont erhoben sich<br />
die Ungetüme.<br />
Ihr Gewicht drückte alles zur Seite was nicht fester wie der felsige, trockene Grund.<br />
In dem Chaos und dem Staub hielten wir einander, die Lippen immer noch<br />
aufeinander   gehaucht, und in unseren Augen glühte das ewige   Versprechen dem nichts   und niemand je entgegentreten kann ohne zu   unterliegen.<br />
Wir komplettierten uns, Wir waren unser Gleichgewicht, und dafür würden Wir alles<br />
tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Konstrukteur.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann griffen sie nach uns.<br />
Metallene Faser schlangen sich um uns.<br />
Wir hielten uns und schrieen nicht, tobten nicht.<br />
Fast sanft schlang uns die Maschine herunter, verschlangen uns die Wände aus<br />
stählernem Gewirr, blitzenden, gerissenen Kabeln und mechanischem Gewebe.<br />
Doch dann trennte es uns in seinem Inneren und ich hörte Deinen Schrei.<br />
Wir versuchten einander wieder zu erreichen als um uns herum neue Maschinen<br />
aufwuchsen, zusammengefügt von grauen körnigen Staub der Uns dann bald in<br />
neues, frisches Stahlgewirr einkapselte.<br />
Ich sah Dich gegen die Scheibe Deines wachsenden Gefängnis schlagen, wie die<br />
selbe Flüssigkeit Dich wie mich umspülte bis mir letztendlich der letzte Atem ausging<br />
und ich tief von dem Wasser trank und die Dunkelheit mich umfasste.<br />
Und vor dem letzten Augenblick, als mein Gefängnis sich durch das mechanische<br />
Gedärm und Gewirr an dessen Außenseite schob, sah ich das erste mal eine dieser<br />
riesigen, aus peitschenden Stahlfasern wachsenden, weißen, röhrenförmigen<br />
Maschinen in ihrer Gesamtheit.<br />
Staksend auf stampfenden Säulen, mit abertausend wuchernden und gleißenden<br />
Werkzeugen die Welt schneidend, sie verschlangen und veränderten<br />
unter der weiter aufblühenden Blume aus Feuer über dem Horizont.</p>
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		<title>Seite 23</title>
		<link>http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-23/</link>
		<comments>http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-23/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 14:47:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[0/1 Ich kenne Dich [Prolog Entwurf]]]></category>

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		<description><![CDATA[Also. aufpassen. Dies ist der Entwurf des Prologs einer zum zeichnen geplanten Geschichte. Das hier ist der dazugehörige Text: &#160; 0&#124;1 &#160; Dich kenne Ich. &#160; Tag 1 &#160; &#160; Ich kenne noch den ersten Gedanken. &#160; Die Welt ist da draußen und ich stehe alleine in ihr. Ich wusste das Du noch fehltest um mich zu komplettieren. &#160; &#160; <a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-23/" title="Continue reading">&#8230;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-23/"><span class="webcomic-object webcomic-object-post webcomic-object-small webcomic-object-317"><img src="http://felixader-seelenlied.de/wp-content/webcomic/01-ich-kenne-dich-01-i-know-you/thumbs/Konzept k1 p24 Ulf-small.jpg" width="109" height="150" alt="" title=""></span></a></p><p>Also. aufpassen. Dies ist <strong>der Entwurf</strong> <em>des Prologs</em> einer zum zeichnen <strong>geplanten Geschichte</strong>.</p>
<p>Das hier ist der dazugehörige Text:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">0|1</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center;">Dich kenne Ich.</h1>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Tag 1</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Gedanken.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Welt ist da draußen und ich stehe alleine in ihr.<br />
Ich wusste das Du noch fehltest um mich zu komplettieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Tag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Sonne stand gleißend am Himmel, das Licht blendete alle Farben aus dem Tag.<br />
Kalkweißer Beton des Schulhofes unter meinen Füßen.<br />
Jeder Schritt unter dem gleißenden weißen Stahldach der Schule hallte in meinen<br />
Ohren wieder und wirbelte weiteren, weißen Staub auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Gefühl.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich war mir nie unsicherer.<br />
Mein Herz pumpte mein Blut rasend durch meine Venen.<br />
Ich konnte es daran sehen wie sich das weiße Hemd meiner Schuluniform hob und<br />
senkte.<br />
Ich konnte es in den roten Adern meiner Hand sehen wenn ich versuchte mich gegen<br />
die Sonne zu schützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Willen</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich wollte nur dich.<br />
Seit Wochen hatte ich Dich beobachtet und zugelassen das Du mich sehen konntest.<br />
Sie behaupteten Du wärst nicht wie ich, sie sagten wir gehörten nicht zusammen, sie<br />
umringten mich und taten so als würden sie mich schützen.<br />
Sie sprachen die Sprache die ich hasste.<br />
Und ich sagte ihnen ich wäre auch nicht wie sie.<br />
Und sie zogen von mir ab und ließen mich endlich gehen.<br />
Und heute, dies wusste ich, wärest du Mein, und ich wusste, ich wäre Dein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch meine erste Frage.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich kam zu dir, alles wirkte verzerrt auf mich.<br />
Deine Freundinnen wollten mich nicht durchlassen.<br />
Ihre Arroganz blendete mich mit dem billigen Modeschmuck den sie wie Talismane<br />
um ihre falschen, blondierten Köpfe trugen.<br />
Erschrocken sahen sie dich an als du ihre dämlichen Regeln tratest, sie zur Seite<br />
stießt und aus ihrem Rudel ausbrachest und mir in mein fragendes Gesicht blicktest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch deine erste Antwort.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es schien als schwieg die ganze Welt als du die Distanz zu mir überschrittst, in<br />
deinem kurzen, karierten Rock.<br />
Wie du provozierend, deine Hüften schwingend an mich herantratst und die letzten<br />
Hände des Weiberrudels um dich herum abschütteltest.<br />
Jene die sich für mich hielten und Jene die Dich für sich hielten schwiegen entsetzt<br />
als du Dich an mich schmiegtest und Dein Gesicht durch den Stoff meines Hemdes<br />
strich.<br />
Deine Beine lehnten gegen den schwarzen, groben Stoff meiner Hose und Deine<br />
leichten Stoffschuhe ruhten direkt neben den dicken, schwarzen Sohlen meiner<br />
Halbschuhe.<br />
Und ich fühlte mich stärker noch wie die gesamte Welt als die Wärme deines Körpers<br />
in der Hitze des Tages noch heißer als das Feuer der Sonne auf meiner Haut<br />
brannte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Feuer.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie die Mitte des Universums waren wir, wie Tag und Nacht standen wir da, inmitten<br />
unserer Mitaltersgenossen und dem Scherbenhaufen der zerbrochenen Regeln den<br />
sie sich selbst in ihrer Unsicherheit aufgebührtet hatten.<br />
Lehrer stießen durch die blassen Tore der Schulhäuser um Uns zu trennen, um zu<br />
trennen was nicht mehr zu trennen war.<br />
Dein Gesicht in meinen Händen, sichtbar für alle die es sehen wollten, presste ich Dir<br />
auf den Mund was Du von meiner Liebe entgegennahmst.<br />
Wie ein einstudiertes Ballet kamen sie aus allen Richtungen, griffen nach Dir, griffen<br />
nach mir und brüllten ihre verzweifelt, ihre wertvollen Regeln.<br />
Da erblühte die Feuerblume am Horizont, groß und grausam, und warf alle danieder<br />
die sich nicht aneinander hielten wie Wir.<br />
Riesige Trümmer drehten sich wie schwerelos durch den gleißenden Himmel.<br />
Sie zertrümmerten die bleichen Häuser des Tales unter sich als sie Meteoren gleich<br />
wie eine Welle in dem trockenen Tal niedergingen und große Wolken weißen<br />
Staubes vor dem bleichen Pilz ihrer Ursprungsexplosion aufwirbelten.<br />
Überall schrieen und kreischten die Menschen. Sicherheitskräfte zogen sinnleer ihre<br />
Waffen und versuchten eine Ordnung über die tierischen Ängste der Menschen zu<br />
ziehen.<br />
Die Welle erreichte uns und ein riesiger Würfel aus Maschinen und Rohren ging<br />
neben uns runter.<br />
Der blasse Staub war überall um uns herum, doch wir waren das Zentrum der Ruhe<br />
und so ruhten unsere Lippen noch aufeinander.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Versprechen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus den riesigen Trümmern sprossen Beine aus Stahl, Rohre und Leitungen<br />
schlugen aus, schlangen sich um andere und zerschlugen die Straßen und Gebäude<br />
unter sich.<br />
Dann stemmten sie sich gegen den Stahl und von Horizont zu Horizont erhoben sich<br />
die Ungetüme.<br />
Ihr Gewicht drückte alles zur Seite was nicht fester wie der felsige, trockene Grund.<br />
In dem Chaos und dem Staub hielten wir einander, die Lippen immer noch<br />
aufeinander   gehaucht, und in unseren Augen glühte das ewige   Versprechen dem nichts   und niemand je entgegentreten kann ohne zu   unterliegen.<br />
Wir komplettierten uns, Wir waren unser Gleichgewicht, und dafür würden Wir alles<br />
tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Konstrukteur.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann griffen sie nach uns.<br />
Metallene Faser schlangen sich um uns.<br />
Wir hielten uns und schrieen nicht, tobten nicht.<br />
Fast sanft schlang uns die Maschine herunter, verschlangen uns die Wände aus<br />
stählernem Gewirr, blitzenden, gerissenen Kabeln und mechanischem Gewebe.<br />
Doch dann trennte es uns in seinem Inneren und ich hörte Deinen Schrei.<br />
Wir versuchten einander wieder zu erreichen als um uns herum neue Maschinen<br />
aufwuchsen, zusammengefügt von grauen körnigen Staub der Uns dann bald in<br />
neues, frisches Stahlgewirr einkapselte.<br />
Ich sah Dich gegen die Scheibe Deines wachsenden Gefängnis schlagen, wie die<br />
selbe Flüssigkeit Dich wie mich umspülte bis mir letztendlich der letzte Atem ausging<br />
und ich tief von dem Wasser trank und die Dunkelheit mich umfasste.<br />
Und vor dem letzten Augenblick, als mein Gefängnis sich durch das mechanische<br />
Gedärm und Gewirr an dessen Außenseite schob, sah ich das erste mal eine dieser<br />
riesigen, aus peitschenden Stahlfasern wachsenden, weißen, röhrenförmigen<br />
Maschinen in ihrer Gesamtheit.<br />
Staksend auf stampfenden Säulen, mit abertausend wuchernden und gleißenden<br />
Werkzeugen die Welt schneidend, sie verschlangen und veränderten<br />
unter der weiter aufblühenden Blume aus Feuer über dem Horizont.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Seite 22 &#8211; Version 2</title>
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		<comments>http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-22-version-2/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 14:46:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[0/1 Ich kenne Dich [Prolog Entwurf]]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://felixader-seelenlied.de/?post_type=webcomic_post&#038;p=315</guid>
		<description><![CDATA[Also. aufpassen. Dies ist der Entwurf des Prologs einer zum zeichnen geplanten Geschichte. Das hier ist der dazugehörige Text: &#160; 0&#124;1 &#160; Dich kenne Ich. &#160; Tag 1 &#160; &#160; Ich kenne noch den ersten Gedanken. &#160; Die Welt ist da draußen und ich stehe alleine in ihr. Ich wusste das Du noch fehltest um mich zu komplettieren. &#160; &#160; <a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-22-version-2/" title="Continue reading">&#8230;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-22-version-2/"><span class="webcomic-object webcomic-object-post webcomic-object-small webcomic-object-315"><img src="http://felixader-seelenlied.de/wp-content/webcomic/01-ich-kenne-dich-01-i-know-you/thumbs/Konzept k1 p23 - Version 2 Ulf-small.jpg" width="109" height="150" alt="" title=""></span></a></p><p>Also. aufpassen. Dies ist <strong>der Entwurf</strong> <em>des Prologs</em> einer zum zeichnen <strong>geplanten Geschichte</strong>.</p>
<p>Das hier ist der dazugehörige Text:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">0|1</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center;">Dich kenne Ich.</h1>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Tag 1</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Gedanken.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Welt ist da draußen und ich stehe alleine in ihr.<br />
Ich wusste das Du noch fehltest um mich zu komplettieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Tag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Sonne stand gleißend am Himmel, das Licht blendete alle Farben aus dem Tag.<br />
Kalkweißer Beton des Schulhofes unter meinen Füßen.<br />
Jeder Schritt unter dem gleißenden weißen Stahldach der Schule hallte in meinen<br />
Ohren wieder und wirbelte weiteren, weißen Staub auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Gefühl.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich war mir nie unsicherer.<br />
Mein Herz pumpte mein Blut rasend durch meine Venen.<br />
Ich konnte es daran sehen wie sich das weiße Hemd meiner Schuluniform hob und<br />
senkte.<br />
Ich konnte es in den roten Adern meiner Hand sehen wenn ich versuchte mich gegen<br />
die Sonne zu schützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Willen</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich wollte nur dich.<br />
Seit Wochen hatte ich Dich beobachtet und zugelassen das Du mich sehen konntest.<br />
Sie behaupteten Du wärst nicht wie ich, sie sagten wir gehörten nicht zusammen, sie<br />
umringten mich und taten so als würden sie mich schützen.<br />
Sie sprachen die Sprache die ich hasste.<br />
Und ich sagte ihnen ich wäre auch nicht wie sie.<br />
Und sie zogen von mir ab und ließen mich endlich gehen.<br />
Und heute, dies wusste ich, wärest du Mein, und ich wusste, ich wäre Dein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch meine erste Frage.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich kam zu dir, alles wirkte verzerrt auf mich.<br />
Deine Freundinnen wollten mich nicht durchlassen.<br />
Ihre Arroganz blendete mich mit dem billigen Modeschmuck den sie wie Talismane<br />
um ihre falschen, blondierten Köpfe trugen.<br />
Erschrocken sahen sie dich an als du ihre dämlichen Regeln tratest, sie zur Seite<br />
stießt und aus ihrem Rudel ausbrachest und mir in mein fragendes Gesicht blicktest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch deine erste Antwort.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es schien als schwieg die ganze Welt als du die Distanz zu mir überschrittst, in<br />
deinem kurzen, karierten Rock.<br />
Wie du provozierend, deine Hüften schwingend an mich herantratst und die letzten<br />
Hände des Weiberrudels um dich herum abschütteltest.<br />
Jene die sich für mich hielten und Jene die Dich für sich hielten schwiegen entsetzt<br />
als du Dich an mich schmiegtest und Dein Gesicht durch den Stoff meines Hemdes<br />
strich.<br />
Deine Beine lehnten gegen den schwarzen, groben Stoff meiner Hose und Deine<br />
leichten Stoffschuhe ruhten direkt neben den dicken, schwarzen Sohlen meiner<br />
Halbschuhe.<br />
Und ich fühlte mich stärker noch wie die gesamte Welt als die Wärme deines Körpers<br />
in der Hitze des Tages noch heißer als das Feuer der Sonne auf meiner Haut<br />
brannte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Feuer.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie die Mitte des Universums waren wir, wie Tag und Nacht standen wir da, inmitten<br />
unserer Mitaltersgenossen und dem Scherbenhaufen der zerbrochenen Regeln den<br />
sie sich selbst in ihrer Unsicherheit aufgebührtet hatten.<br />
Lehrer stießen durch die blassen Tore der Schulhäuser um Uns zu trennen, um zu<br />
trennen was nicht mehr zu trennen war.<br />
Dein Gesicht in meinen Händen, sichtbar für alle die es sehen wollten, presste ich Dir<br />
auf den Mund was Du von meiner Liebe entgegennahmst.<br />
Wie ein einstudiertes Ballet kamen sie aus allen Richtungen, griffen nach Dir, griffen<br />
nach mir und brüllten ihre verzweifelt, ihre wertvollen Regeln.<br />
Da erblühte die Feuerblume am Horizont, groß und grausam, und warf alle danieder<br />
die sich nicht aneinander hielten wie Wir.<br />
Riesige Trümmer drehten sich wie schwerelos durch den gleißenden Himmel.<br />
Sie zertrümmerten die bleichen Häuser des Tales unter sich als sie Meteoren gleich<br />
wie eine Welle in dem trockenen Tal niedergingen und große Wolken weißen<br />
Staubes vor dem bleichen Pilz ihrer Ursprungsexplosion aufwirbelten.<br />
Überall schrieen und kreischten die Menschen. Sicherheitskräfte zogen sinnleer ihre<br />
Waffen und versuchten eine Ordnung über die tierischen Ängste der Menschen zu<br />
ziehen.<br />
Die Welle erreichte uns und ein riesiger Würfel aus Maschinen und Rohren ging<br />
neben uns runter.<br />
Der blasse Staub war überall um uns herum, doch wir waren das Zentrum der Ruhe<br />
und so ruhten unsere Lippen noch aufeinander.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Versprechen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus den riesigen Trümmern sprossen Beine aus Stahl, Rohre und Leitungen<br />
schlugen aus, schlangen sich um andere und zerschlugen die Straßen und Gebäude<br />
unter sich.<br />
Dann stemmten sie sich gegen den Stahl und von Horizont zu Horizont erhoben sich<br />
die Ungetüme.<br />
Ihr Gewicht drückte alles zur Seite was nicht fester wie der felsige, trockene Grund.<br />
In dem Chaos und dem Staub hielten wir einander, die Lippen immer noch<br />
aufeinander   gehaucht, und in unseren Augen glühte das ewige   Versprechen dem nichts   und niemand je entgegentreten kann ohne zu   unterliegen.<br />
Wir komplettierten uns, Wir waren unser Gleichgewicht, und dafür würden Wir alles<br />
tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Konstrukteur.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann griffen sie nach uns.<br />
Metallene Faser schlangen sich um uns.<br />
Wir hielten uns und schrieen nicht, tobten nicht.<br />
Fast sanft schlang uns die Maschine herunter, verschlangen uns die Wände aus<br />
stählernem Gewirr, blitzenden, gerissenen Kabeln und mechanischem Gewebe.<br />
Doch dann trennte es uns in seinem Inneren und ich hörte Deinen Schrei.<br />
Wir versuchten einander wieder zu erreichen als um uns herum neue Maschinen<br />
aufwuchsen, zusammengefügt von grauen körnigen Staub der Uns dann bald in<br />
neues, frisches Stahlgewirr einkapselte.<br />
Ich sah Dich gegen die Scheibe Deines wachsenden Gefängnis schlagen, wie die<br />
selbe Flüssigkeit Dich wie mich umspülte bis mir letztendlich der letzte Atem ausging<br />
und ich tief von dem Wasser trank und die Dunkelheit mich umfasste.<br />
Und vor dem letzten Augenblick, als mein Gefängnis sich durch das mechanische<br />
Gedärm und Gewirr an dessen Außenseite schob, sah ich das erste mal eine dieser<br />
riesigen, aus peitschenden Stahlfasern wachsenden, weißen, röhrenförmigen<br />
Maschinen in ihrer Gesamtheit.<br />
Staksend auf stampfenden Säulen, mit abertausend wuchernden und gleißenden<br />
Werkzeugen die Welt schneidend, sie verschlangen und veränderten<br />
unter der weiter aufblühenden Blume aus Feuer über dem Horizont.</p>
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		<item>
		<title>Seite 22 &#8211; Version 1</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 14:45:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[0/1 Ich kenne Dich [Prolog Entwurf]]]></category>

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		<description><![CDATA[Also. aufpassen. Dies ist der Entwurf des Prologs einer zum zeichnen geplanten Geschichte. Das hier ist der dazugehörige Text: &#160; 0&#124;1 &#160; Dich kenne Ich. &#160; Tag 1 &#160; &#160; Ich kenne noch den ersten Gedanken. &#160; Die Welt ist da draußen und ich stehe alleine in ihr. Ich wusste das Du noch fehltest um mich zu komplettieren. &#160; &#160; <a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-22-version-1/" title="Continue reading">&#8230;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-22-version-1/"><span class="webcomic-object webcomic-object-post webcomic-object-small webcomic-object-313"><img src="http://felixader-seelenlied.de/wp-content/webcomic/01-ich-kenne-dich-01-i-know-you/thumbs/Konzept k1 p23 - Version 1 Ulf-small.jpg" width="109" height="150" alt="" title=""></span></a></p><p>Also. aufpassen. Dies ist <strong>der Entwurf</strong> <em>des Prologs</em> einer zum zeichnen <strong>geplanten Geschichte</strong>.</p>
<p>Das hier ist der dazugehörige Text:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">0|1</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center;">Dich kenne Ich.</h1>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Tag 1</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Gedanken.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Welt ist da draußen und ich stehe alleine in ihr.<br />
Ich wusste das Du noch fehltest um mich zu komplettieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Tag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Sonne stand gleißend am Himmel, das Licht blendete alle Farben aus dem Tag.<br />
Kalkweißer Beton des Schulhofes unter meinen Füßen.<br />
Jeder Schritt unter dem gleißenden weißen Stahldach der Schule hallte in meinen<br />
Ohren wieder und wirbelte weiteren, weißen Staub auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Gefühl.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich war mir nie unsicherer.<br />
Mein Herz pumpte mein Blut rasend durch meine Venen.<br />
Ich konnte es daran sehen wie sich das weiße Hemd meiner Schuluniform hob und<br />
senkte.<br />
Ich konnte es in den roten Adern meiner Hand sehen wenn ich versuchte mich gegen<br />
die Sonne zu schützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Willen</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich wollte nur dich.<br />
Seit Wochen hatte ich Dich beobachtet und zugelassen das Du mich sehen konntest.<br />
Sie behaupteten Du wärst nicht wie ich, sie sagten wir gehörten nicht zusammen, sie<br />
umringten mich und taten so als würden sie mich schützen.<br />
Sie sprachen die Sprache die ich hasste.<br />
Und ich sagte ihnen ich wäre auch nicht wie sie.<br />
Und sie zogen von mir ab und ließen mich endlich gehen.<br />
Und heute, dies wusste ich, wärest du Mein, und ich wusste, ich wäre Dein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch meine erste Frage.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich kam zu dir, alles wirkte verzerrt auf mich.<br />
Deine Freundinnen wollten mich nicht durchlassen.<br />
Ihre Arroganz blendete mich mit dem billigen Modeschmuck den sie wie Talismane<br />
um ihre falschen, blondierten Köpfe trugen.<br />
Erschrocken sahen sie dich an als du ihre dämlichen Regeln tratest, sie zur Seite<br />
stießt und aus ihrem Rudel ausbrachest und mir in mein fragendes Gesicht blicktest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch deine erste Antwort.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es schien als schwieg die ganze Welt als du die Distanz zu mir überschrittst, in<br />
deinem kurzen, karierten Rock.<br />
Wie du provozierend, deine Hüften schwingend an mich herantratst und die letzten<br />
Hände des Weiberrudels um dich herum abschütteltest.<br />
Jene die sich für mich hielten und Jene die Dich für sich hielten schwiegen entsetzt<br />
als du Dich an mich schmiegtest und Dein Gesicht durch den Stoff meines Hemdes<br />
strich.<br />
Deine Beine lehnten gegen den schwarzen, groben Stoff meiner Hose und Deine<br />
leichten Stoffschuhe ruhten direkt neben den dicken, schwarzen Sohlen meiner<br />
Halbschuhe.<br />
Und ich fühlte mich stärker noch wie die gesamte Welt als die Wärme deines Körpers<br />
in der Hitze des Tages noch heißer als das Feuer der Sonne auf meiner Haut<br />
brannte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Feuer.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie die Mitte des Universums waren wir, wie Tag und Nacht standen wir da, inmitten<br />
unserer Mitaltersgenossen und dem Scherbenhaufen der zerbrochenen Regeln den<br />
sie sich selbst in ihrer Unsicherheit aufgebührtet hatten.<br />
Lehrer stießen durch die blassen Tore der Schulhäuser um Uns zu trennen, um zu<br />
trennen was nicht mehr zu trennen war.<br />
Dein Gesicht in meinen Händen, sichtbar für alle die es sehen wollten, presste ich Dir<br />
auf den Mund was Du von meiner Liebe entgegennahmst.<br />
Wie ein einstudiertes Ballet kamen sie aus allen Richtungen, griffen nach Dir, griffen<br />
nach mir und brüllten ihre verzweifelt, ihre wertvollen Regeln.<br />
Da erblühte die Feuerblume am Horizont, groß und grausam, und warf alle danieder<br />
die sich nicht aneinander hielten wie Wir.<br />
Riesige Trümmer drehten sich wie schwerelos durch den gleißenden Himmel.<br />
Sie zertrümmerten die bleichen Häuser des Tales unter sich als sie Meteoren gleich<br />
wie eine Welle in dem trockenen Tal niedergingen und große Wolken weißen<br />
Staubes vor dem bleichen Pilz ihrer Ursprungsexplosion aufwirbelten.<br />
Überall schrieen und kreischten die Menschen. Sicherheitskräfte zogen sinnleer ihre<br />
Waffen und versuchten eine Ordnung über die tierischen Ängste der Menschen zu<br />
ziehen.<br />
Die Welle erreichte uns und ein riesiger Würfel aus Maschinen und Rohren ging<br />
neben uns runter.<br />
Der blasse Staub war überall um uns herum, doch wir waren das Zentrum der Ruhe<br />
und so ruhten unsere Lippen noch aufeinander.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Versprechen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus den riesigen Trümmern sprossen Beine aus Stahl, Rohre und Leitungen<br />
schlugen aus, schlangen sich um andere und zerschlugen die Straßen und Gebäude<br />
unter sich.<br />
Dann stemmten sie sich gegen den Stahl und von Horizont zu Horizont erhoben sich<br />
die Ungetüme.<br />
Ihr Gewicht drückte alles zur Seite was nicht fester wie der felsige, trockene Grund.<br />
In dem Chaos und dem Staub hielten wir einander, die Lippen immer noch<br />
aufeinander   gehaucht, und in unseren Augen glühte das ewige   Versprechen dem nichts   und niemand je entgegentreten kann ohne zu   unterliegen.<br />
Wir komplettierten uns, Wir waren unser Gleichgewicht, und dafür würden Wir alles<br />
tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Konstrukteur.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann griffen sie nach uns.<br />
Metallene Faser schlangen sich um uns.<br />
Wir hielten uns und schrieen nicht, tobten nicht.<br />
Fast sanft schlang uns die Maschine herunter, verschlangen uns die Wände aus<br />
stählernem Gewirr, blitzenden, gerissenen Kabeln und mechanischem Gewebe.<br />
Doch dann trennte es uns in seinem Inneren und ich hörte Deinen Schrei.<br />
Wir versuchten einander wieder zu erreichen als um uns herum neue Maschinen<br />
aufwuchsen, zusammengefügt von grauen körnigen Staub der Uns dann bald in<br />
neues, frisches Stahlgewirr einkapselte.<br />
Ich sah Dich gegen die Scheibe Deines wachsenden Gefängnis schlagen, wie die<br />
selbe Flüssigkeit Dich wie mich umspülte bis mir letztendlich der letzte Atem ausging<br />
und ich tief von dem Wasser trank und die Dunkelheit mich umfasste.<br />
Und vor dem letzten Augenblick, als mein Gefängnis sich durch das mechanische<br />
Gedärm und Gewirr an dessen Außenseite schob, sah ich das erste mal eine dieser<br />
riesigen, aus peitschenden Stahlfasern wachsenden, weißen, röhrenförmigen<br />
Maschinen in ihrer Gesamtheit.<br />
Staksend auf stampfenden Säulen, mit abertausend wuchernden und gleißenden<br />
Werkzeugen die Welt schneidend, sie verschlangen und veränderten<br />
unter der weiter aufblühenden Blume aus Feuer über dem Horizont.</p>
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		<title>Seite 21</title>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 14:44:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Also. aufpassen. Dies ist der Entwurf des Prologs einer zum zeichnen geplanten Geschichte. Das hier ist der dazugehörige Text: &#160; 0&#124;1 &#160; Dich kenne Ich. &#160; Tag 1 &#160; &#160; Ich kenne noch den ersten Gedanken. &#160; Die Welt ist da draußen und ich stehe alleine in ihr. Ich wusste das Du noch fehltest um mich zu komplettieren. &#160; &#160; <a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-21/" title="Continue reading">&#8230;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-21/"><span class="webcomic-object webcomic-object-post webcomic-object-small webcomic-object-311"><img src="http://felixader-seelenlied.de/wp-content/webcomic/01-ich-kenne-dich-01-i-know-you/thumbs/Konzept k1 p22 Ulf-small.jpg" width="109" height="150" alt="" title=""></span></a></p><p>Also. aufpassen. Dies ist <strong>der Entwurf</strong> <em>des Prologs</em> einer zum zeichnen <strong>geplanten Geschichte</strong>.</p>
<p>Das hier ist der dazugehörige Text:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">0|1</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center;">Dich kenne Ich.</h1>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Tag 1</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Gedanken.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Welt ist da draußen und ich stehe alleine in ihr.<br />
Ich wusste das Du noch fehltest um mich zu komplettieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Tag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Sonne stand gleißend am Himmel, das Licht blendete alle Farben aus dem Tag.<br />
Kalkweißer Beton des Schulhofes unter meinen Füßen.<br />
Jeder Schritt unter dem gleißenden weißen Stahldach der Schule hallte in meinen<br />
Ohren wieder und wirbelte weiteren, weißen Staub auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Gefühl.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich war mir nie unsicherer.<br />
Mein Herz pumpte mein Blut rasend durch meine Venen.<br />
Ich konnte es daran sehen wie sich das weiße Hemd meiner Schuluniform hob und<br />
senkte.<br />
Ich konnte es in den roten Adern meiner Hand sehen wenn ich versuchte mich gegen<br />
die Sonne zu schützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Willen</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich wollte nur dich.<br />
Seit Wochen hatte ich Dich beobachtet und zugelassen das Du mich sehen konntest.<br />
Sie behaupteten Du wärst nicht wie ich, sie sagten wir gehörten nicht zusammen, sie<br />
umringten mich und taten so als würden sie mich schützen.<br />
Sie sprachen die Sprache die ich hasste.<br />
Und ich sagte ihnen ich wäre auch nicht wie sie.<br />
Und sie zogen von mir ab und ließen mich endlich gehen.<br />
Und heute, dies wusste ich, wärest du Mein, und ich wusste, ich wäre Dein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch meine erste Frage.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich kam zu dir, alles wirkte verzerrt auf mich.<br />
Deine Freundinnen wollten mich nicht durchlassen.<br />
Ihre Arroganz blendete mich mit dem billigen Modeschmuck den sie wie Talismane<br />
um ihre falschen, blondierten Köpfe trugen.<br />
Erschrocken sahen sie dich an als du ihre dämlichen Regeln tratest, sie zur Seite<br />
stießt und aus ihrem Rudel ausbrachest und mir in mein fragendes Gesicht blicktest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch deine erste Antwort.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es schien als schwieg die ganze Welt als du die Distanz zu mir überschrittst, in<br />
deinem kurzen, karierten Rock.<br />
Wie du provozierend, deine Hüften schwingend an mich herantratst und die letzten<br />
Hände des Weiberrudels um dich herum abschütteltest.<br />
Jene die sich für mich hielten und Jene die Dich für sich hielten schwiegen entsetzt<br />
als du Dich an mich schmiegtest und Dein Gesicht durch den Stoff meines Hemdes<br />
strich.<br />
Deine Beine lehnten gegen den schwarzen, groben Stoff meiner Hose und Deine<br />
leichten Stoffschuhe ruhten direkt neben den dicken, schwarzen Sohlen meiner<br />
Halbschuhe.<br />
Und ich fühlte mich stärker noch wie die gesamte Welt als die Wärme deines Körpers<br />
in der Hitze des Tages noch heißer als das Feuer der Sonne auf meiner Haut<br />
brannte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Feuer.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie die Mitte des Universums waren wir, wie Tag und Nacht standen wir da, inmitten<br />
unserer Mitaltersgenossen und dem Scherbenhaufen der zerbrochenen Regeln den<br />
sie sich selbst in ihrer Unsicherheit aufgebührtet hatten.<br />
Lehrer stießen durch die blassen Tore der Schulhäuser um Uns zu trennen, um zu<br />
trennen was nicht mehr zu trennen war.<br />
Dein Gesicht in meinen Händen, sichtbar für alle die es sehen wollten, presste ich Dir<br />
auf den Mund was Du von meiner Liebe entgegennahmst.<br />
Wie ein einstudiertes Ballet kamen sie aus allen Richtungen, griffen nach Dir, griffen<br />
nach mir und brüllten ihre verzweifelt, ihre wertvollen Regeln.<br />
Da erblühte die Feuerblume am Horizont, groß und grausam, und warf alle danieder<br />
die sich nicht aneinander hielten wie Wir.<br />
Riesige Trümmer drehten sich wie schwerelos durch den gleißenden Himmel.<br />
Sie zertrümmerten die bleichen Häuser des Tales unter sich als sie Meteoren gleich<br />
wie eine Welle in dem trockenen Tal niedergingen und große Wolken weißen<br />
Staubes vor dem bleichen Pilz ihrer Ursprungsexplosion aufwirbelten.<br />
Überall schrieen und kreischten die Menschen. Sicherheitskräfte zogen sinnleer ihre<br />
Waffen und versuchten eine Ordnung über die tierischen Ängste der Menschen zu<br />
ziehen.<br />
Die Welle erreichte uns und ein riesiger Würfel aus Maschinen und Rohren ging<br />
neben uns runter.<br />
Der blasse Staub war überall um uns herum, doch wir waren das Zentrum der Ruhe<br />
und so ruhten unsere Lippen noch aufeinander.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Versprechen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus den riesigen Trümmern sprossen Beine aus Stahl, Rohre und Leitungen<br />
schlugen aus, schlangen sich um andere und zerschlugen die Straßen und Gebäude<br />
unter sich.<br />
Dann stemmten sie sich gegen den Stahl und von Horizont zu Horizont erhoben sich<br />
die Ungetüme.<br />
Ihr Gewicht drückte alles zur Seite was nicht fester wie der felsige, trockene Grund.<br />
In dem Chaos und dem Staub hielten wir einander, die Lippen immer noch<br />
aufeinander   gehaucht, und in unseren Augen glühte das ewige   Versprechen dem nichts   und niemand je entgegentreten kann ohne zu   unterliegen.<br />
Wir komplettierten uns, Wir waren unser Gleichgewicht, und dafür würden Wir alles<br />
tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Konstrukteur.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann griffen sie nach uns.<br />
Metallene Faser schlangen sich um uns.<br />
Wir hielten uns und schrieen nicht, tobten nicht.<br />
Fast sanft schlang uns die Maschine herunter, verschlangen uns die Wände aus<br />
stählernem Gewirr, blitzenden, gerissenen Kabeln und mechanischem Gewebe.<br />
Doch dann trennte es uns in seinem Inneren und ich hörte Deinen Schrei.<br />
Wir versuchten einander wieder zu erreichen als um uns herum neue Maschinen<br />
aufwuchsen, zusammengefügt von grauen körnigen Staub der Uns dann bald in<br />
neues, frisches Stahlgewirr einkapselte.<br />
Ich sah Dich gegen die Scheibe Deines wachsenden Gefängnis schlagen, wie die<br />
selbe Flüssigkeit Dich wie mich umspülte bis mir letztendlich der letzte Atem ausging<br />
und ich tief von dem Wasser trank und die Dunkelheit mich umfasste.<br />
Und vor dem letzten Augenblick, als mein Gefängnis sich durch das mechanische<br />
Gedärm und Gewirr an dessen Außenseite schob, sah ich das erste mal eine dieser<br />
riesigen, aus peitschenden Stahlfasern wachsenden, weißen, röhrenförmigen<br />
Maschinen in ihrer Gesamtheit.<br />
Staksend auf stampfenden Säulen, mit abertausend wuchernden und gleißenden<br />
Werkzeugen die Welt schneidend, sie verschlangen und veränderten<br />
unter der weiter aufblühenden Blume aus Feuer über dem Horizont.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Seite 20</title>
		<link>http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-20/</link>
		<comments>http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-20/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 14:43:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[0/1 Ich kenne Dich [Prolog Entwurf]]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://felixader-seelenlied.de/?post_type=webcomic_post&#038;p=309</guid>
		<description><![CDATA[Also. aufpassen. Dies ist der Entwurf des Prologs einer zum zeichnen geplanten Geschichte. Das hier ist der dazugehörige Text: &#160; 0&#124;1 &#160; Dich kenne Ich. &#160; Tag 1 &#160; &#160; Ich kenne noch den ersten Gedanken. &#160; Die Welt ist da draußen und ich stehe alleine in ihr. Ich wusste das Du noch fehltest um mich zu komplettieren. &#160; &#160; <a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-20/" title="Continue reading">&#8230;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-20/"><span class="webcomic-object webcomic-object-post webcomic-object-small webcomic-object-309"><img src="http://felixader-seelenlied.de/wp-content/webcomic/01-ich-kenne-dich-01-i-know-you/thumbs/Konzept k1 p21 Ulf-small.jpg" width="109" height="150" alt="" title=""></span></a></p><p>Also. aufpassen. Dies ist <strong>der Entwurf</strong> <em>des Prologs</em> einer zum zeichnen <strong>geplanten Geschichte</strong>.</p>
<p>Das hier ist der dazugehörige Text:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">0|1</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center;">Dich kenne Ich.</h1>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Tag 1</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Gedanken.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Welt ist da draußen und ich stehe alleine in ihr.<br />
Ich wusste das Du noch fehltest um mich zu komplettieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Tag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Sonne stand gleißend am Himmel, das Licht blendete alle Farben aus dem Tag.<br />
Kalkweißer Beton des Schulhofes unter meinen Füßen.<br />
Jeder Schritt unter dem gleißenden weißen Stahldach der Schule hallte in meinen<br />
Ohren wieder und wirbelte weiteren, weißen Staub auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Gefühl.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich war mir nie unsicherer.<br />
Mein Herz pumpte mein Blut rasend durch meine Venen.<br />
Ich konnte es daran sehen wie sich das weiße Hemd meiner Schuluniform hob und<br />
senkte.<br />
Ich konnte es in den roten Adern meiner Hand sehen wenn ich versuchte mich gegen<br />
die Sonne zu schützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Willen</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich wollte nur dich.<br />
Seit Wochen hatte ich Dich beobachtet und zugelassen das Du mich sehen konntest.<br />
Sie behaupteten Du wärst nicht wie ich, sie sagten wir gehörten nicht zusammen, sie<br />
umringten mich und taten so als würden sie mich schützen.<br />
Sie sprachen die Sprache die ich hasste.<br />
Und ich sagte ihnen ich wäre auch nicht wie sie.<br />
Und sie zogen von mir ab und ließen mich endlich gehen.<br />
Und heute, dies wusste ich, wärest du Mein, und ich wusste, ich wäre Dein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch meine erste Frage.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich kam zu dir, alles wirkte verzerrt auf mich.<br />
Deine Freundinnen wollten mich nicht durchlassen.<br />
Ihre Arroganz blendete mich mit dem billigen Modeschmuck den sie wie Talismane<br />
um ihre falschen, blondierten Köpfe trugen.<br />
Erschrocken sahen sie dich an als du ihre dämlichen Regeln tratest, sie zur Seite<br />
stießt und aus ihrem Rudel ausbrachest und mir in mein fragendes Gesicht blicktest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch deine erste Antwort.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es schien als schwieg die ganze Welt als du die Distanz zu mir überschrittst, in<br />
deinem kurzen, karierten Rock.<br />
Wie du provozierend, deine Hüften schwingend an mich herantratst und die letzten<br />
Hände des Weiberrudels um dich herum abschütteltest.<br />
Jene die sich für mich hielten und Jene die Dich für sich hielten schwiegen entsetzt<br />
als du Dich an mich schmiegtest und Dein Gesicht durch den Stoff meines Hemdes<br />
strich.<br />
Deine Beine lehnten gegen den schwarzen, groben Stoff meiner Hose und Deine<br />
leichten Stoffschuhe ruhten direkt neben den dicken, schwarzen Sohlen meiner<br />
Halbschuhe.<br />
Und ich fühlte mich stärker noch wie die gesamte Welt als die Wärme deines Körpers<br />
in der Hitze des Tages noch heißer als das Feuer der Sonne auf meiner Haut<br />
brannte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Feuer.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie die Mitte des Universums waren wir, wie Tag und Nacht standen wir da, inmitten<br />
unserer Mitaltersgenossen und dem Scherbenhaufen der zerbrochenen Regeln den<br />
sie sich selbst in ihrer Unsicherheit aufgebührtet hatten.<br />
Lehrer stießen durch die blassen Tore der Schulhäuser um Uns zu trennen, um zu<br />
trennen was nicht mehr zu trennen war.<br />
Dein Gesicht in meinen Händen, sichtbar für alle die es sehen wollten, presste ich Dir<br />
auf den Mund was Du von meiner Liebe entgegennahmst.<br />
Wie ein einstudiertes Ballet kamen sie aus allen Richtungen, griffen nach Dir, griffen<br />
nach mir und brüllten ihre verzweifelt, ihre wertvollen Regeln.<br />
Da erblühte die Feuerblume am Horizont, groß und grausam, und warf alle danieder<br />
die sich nicht aneinander hielten wie Wir.<br />
Riesige Trümmer drehten sich wie schwerelos durch den gleißenden Himmel.<br />
Sie zertrümmerten die bleichen Häuser des Tales unter sich als sie Meteoren gleich<br />
wie eine Welle in dem trockenen Tal niedergingen und große Wolken weißen<br />
Staubes vor dem bleichen Pilz ihrer Ursprungsexplosion aufwirbelten.<br />
Überall schrieen und kreischten die Menschen. Sicherheitskräfte zogen sinnleer ihre<br />
Waffen und versuchten eine Ordnung über die tierischen Ängste der Menschen zu<br />
ziehen.<br />
Die Welle erreichte uns und ein riesiger Würfel aus Maschinen und Rohren ging<br />
neben uns runter.<br />
Der blasse Staub war überall um uns herum, doch wir waren das Zentrum der Ruhe<br />
und so ruhten unsere Lippen noch aufeinander.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Versprechen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus den riesigen Trümmern sprossen Beine aus Stahl, Rohre und Leitungen<br />
schlugen aus, schlangen sich um andere und zerschlugen die Straßen und Gebäude<br />
unter sich.<br />
Dann stemmten sie sich gegen den Stahl und von Horizont zu Horizont erhoben sich<br />
die Ungetüme.<br />
Ihr Gewicht drückte alles zur Seite was nicht fester wie der felsige, trockene Grund.<br />
In dem Chaos und dem Staub hielten wir einander, die Lippen immer noch<br />
aufeinander   gehaucht, und in unseren Augen glühte das ewige   Versprechen dem nichts   und niemand je entgegentreten kann ohne zu   unterliegen.<br />
Wir komplettierten uns, Wir waren unser Gleichgewicht, und dafür würden Wir alles<br />
tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Konstrukteur.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann griffen sie nach uns.<br />
Metallene Faser schlangen sich um uns.<br />
Wir hielten uns und schrieen nicht, tobten nicht.<br />
Fast sanft schlang uns die Maschine herunter, verschlangen uns die Wände aus<br />
stählernem Gewirr, blitzenden, gerissenen Kabeln und mechanischem Gewebe.<br />
Doch dann trennte es uns in seinem Inneren und ich hörte Deinen Schrei.<br />
Wir versuchten einander wieder zu erreichen als um uns herum neue Maschinen<br />
aufwuchsen, zusammengefügt von grauen körnigen Staub der Uns dann bald in<br />
neues, frisches Stahlgewirr einkapselte.<br />
Ich sah Dich gegen die Scheibe Deines wachsenden Gefängnis schlagen, wie die<br />
selbe Flüssigkeit Dich wie mich umspülte bis mir letztendlich der letzte Atem ausging<br />
und ich tief von dem Wasser trank und die Dunkelheit mich umfasste.<br />
Und vor dem letzten Augenblick, als mein Gefängnis sich durch das mechanische<br />
Gedärm und Gewirr an dessen Außenseite schob, sah ich das erste mal eine dieser<br />
riesigen, aus peitschenden Stahlfasern wachsenden, weißen, röhrenförmigen<br />
Maschinen in ihrer Gesamtheit.<br />
Staksend auf stampfenden Säulen, mit abertausend wuchernden und gleißenden<br />
Werkzeugen die Welt schneidend, sie verschlangen und veränderten<br />
unter der weiter aufblühenden Blume aus Feuer über dem Horizont.</p>
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		<title>Seite 19</title>
		<link>http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-19/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 14:43:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
				<category><![CDATA[0/1 Ich kenne Dich [Prolog Entwurf]]]></category>

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		<description><![CDATA[Also. aufpassen. Dies ist der Entwurf des Prologs einer zum zeichnen geplanten Geschichte. Das hier ist der dazugehörige Text: &#160; 0&#124;1 &#160; Dich kenne Ich. &#160; Tag 1 &#160; &#160; Ich kenne noch den ersten Gedanken. &#160; Die Welt ist da draußen und ich stehe alleine in ihr. Ich wusste das Du noch fehltest um mich zu komplettieren. &#160; &#160; <a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-19/" title="Continue reading">&#8230;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-19/"><span class="webcomic-object webcomic-object-post webcomic-object-small webcomic-object-307"><img src="http://felixader-seelenlied.de/wp-content/webcomic/01-ich-kenne-dich-01-i-know-you/thumbs/Konzept k1 p20 Ulf-small.jpg" width="109" height="150" alt="" title=""></span></a></p><p>Also. aufpassen. Dies ist <strong>der Entwurf</strong> <em>des Prologs</em> einer zum zeichnen <strong>geplanten Geschichte</strong>.</p>
<p>Das hier ist der dazugehörige Text:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">0|1</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center;">Dich kenne Ich.</h1>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">Tag 1</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Gedanken.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Welt ist da draußen und ich stehe alleine in ihr.<br />
Ich wusste das Du noch fehltest um mich zu komplettieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Tag.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Sonne stand gleißend am Himmel, das Licht blendete alle Farben aus dem Tag.<br />
Kalkweißer Beton des Schulhofes unter meinen Füßen.<br />
Jeder Schritt unter dem gleißenden weißen Stahldach der Schule hallte in meinen<br />
Ohren wieder und wirbelte weiteren, weißen Staub auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Gefühl.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich war mir nie unsicherer.<br />
Mein Herz pumpte mein Blut rasend durch meine Venen.<br />
Ich konnte es daran sehen wie sich das weiße Hemd meiner Schuluniform hob und<br />
senkte.<br />
Ich konnte es in den roten Adern meiner Hand sehen wenn ich versuchte mich gegen<br />
die Sonne zu schützen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Willen</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich wollte nur dich.<br />
Seit Wochen hatte ich Dich beobachtet und zugelassen das Du mich sehen konntest.<br />
Sie behaupteten Du wärst nicht wie ich, sie sagten wir gehörten nicht zusammen, sie<br />
umringten mich und taten so als würden sie mich schützen.<br />
Sie sprachen die Sprache die ich hasste.<br />
Und ich sagte ihnen ich wäre auch nicht wie sie.<br />
Und sie zogen von mir ab und ließen mich endlich gehen.<br />
Und heute, dies wusste ich, wärest du Mein, und ich wusste, ich wäre Dein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch meine erste Frage.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich kam zu dir, alles wirkte verzerrt auf mich.<br />
Deine Freundinnen wollten mich nicht durchlassen.<br />
Ihre Arroganz blendete mich mit dem billigen Modeschmuck den sie wie Talismane<br />
um ihre falschen, blondierten Köpfe trugen.<br />
Erschrocken sahen sie dich an als du ihre dämlichen Regeln tratest, sie zur Seite<br />
stießt und aus ihrem Rudel ausbrachest und mir in mein fragendes Gesicht blicktest.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch deine erste Antwort.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es schien als schwieg die ganze Welt als du die Distanz zu mir überschrittst, in<br />
deinem kurzen, karierten Rock.<br />
Wie du provozierend, deine Hüften schwingend an mich herantratst und die letzten<br />
Hände des Weiberrudels um dich herum abschütteltest.<br />
Jene die sich für mich hielten und Jene die Dich für sich hielten schwiegen entsetzt<br />
als du Dich an mich schmiegtest und Dein Gesicht durch den Stoff meines Hemdes<br />
strich.<br />
Deine Beine lehnten gegen den schwarzen, groben Stoff meiner Hose und Deine<br />
leichten Stoffschuhe ruhten direkt neben den dicken, schwarzen Sohlen meiner<br />
Halbschuhe.<br />
Und ich fühlte mich stärker noch wie die gesamte Welt als die Wärme deines Körpers<br />
in der Hitze des Tages noch heißer als das Feuer der Sonne auf meiner Haut<br />
brannte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Feuer.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie die Mitte des Universums waren wir, wie Tag und Nacht standen wir da, inmitten<br />
unserer Mitaltersgenossen und dem Scherbenhaufen der zerbrochenen Regeln den<br />
sie sich selbst in ihrer Unsicherheit aufgebührtet hatten.<br />
Lehrer stießen durch die blassen Tore der Schulhäuser um Uns zu trennen, um zu<br />
trennen was nicht mehr zu trennen war.<br />
Dein Gesicht in meinen Händen, sichtbar für alle die es sehen wollten, presste ich Dir<br />
auf den Mund was Du von meiner Liebe entgegennahmst.<br />
Wie ein einstudiertes Ballet kamen sie aus allen Richtungen, griffen nach Dir, griffen<br />
nach mir und brüllten ihre verzweifelt, ihre wertvollen Regeln.<br />
Da erblühte die Feuerblume am Horizont, groß und grausam, und warf alle danieder<br />
die sich nicht aneinander hielten wie Wir.<br />
Riesige Trümmer drehten sich wie schwerelos durch den gleißenden Himmel.<br />
Sie zertrümmerten die bleichen Häuser des Tales unter sich als sie Meteoren gleich<br />
wie eine Welle in dem trockenen Tal niedergingen und große Wolken weißen<br />
Staubes vor dem bleichen Pilz ihrer Ursprungsexplosion aufwirbelten.<br />
Überall schrieen und kreischten die Menschen. Sicherheitskräfte zogen sinnleer ihre<br />
Waffen und versuchten eine Ordnung über die tierischen Ängste der Menschen zu<br />
ziehen.<br />
Die Welle erreichte uns und ein riesiger Würfel aus Maschinen und Rohren ging<br />
neben uns runter.<br />
Der blasse Staub war überall um uns herum, doch wir waren das Zentrum der Ruhe<br />
und so ruhten unsere Lippen noch aufeinander.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch das erste Versprechen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Aus den riesigen Trümmern sprossen Beine aus Stahl, Rohre und Leitungen<br />
schlugen aus, schlangen sich um andere und zerschlugen die Straßen und Gebäude<br />
unter sich.<br />
Dann stemmten sie sich gegen den Stahl und von Horizont zu Horizont erhoben sich<br />
die Ungetüme.<br />
Ihr Gewicht drückte alles zur Seite was nicht fester wie der felsige, trockene Grund.<br />
In dem Chaos und dem Staub hielten wir einander, die Lippen immer noch<br />
aufeinander   gehaucht, und in unseren Augen glühte das ewige   Versprechen dem nichts   und niemand je entgegentreten kann ohne zu   unterliegen.<br />
Wir komplettierten uns, Wir waren unser Gleichgewicht, und dafür würden Wir alles<br />
tun.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich kenne noch den ersten Konstrukteur.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dann griffen sie nach uns.<br />
Metallene Faser schlangen sich um uns.<br />
Wir hielten uns und schrieen nicht, tobten nicht.<br />
Fast sanft schlang uns die Maschine herunter, verschlangen uns die Wände aus<br />
stählernem Gewirr, blitzenden, gerissenen Kabeln und mechanischem Gewebe.<br />
Doch dann trennte es uns in seinem Inneren und ich hörte Deinen Schrei.<br />
Wir versuchten einander wieder zu erreichen als um uns herum neue Maschinen<br />
aufwuchsen, zusammengefügt von grauen körnigen Staub der Uns dann bald in<br />
neues, frisches Stahlgewirr einkapselte.<br />
Ich sah Dich gegen die Scheibe Deines wachsenden Gefängnis schlagen, wie die<br />
selbe Flüssigkeit Dich wie mich umspülte bis mir letztendlich der letzte Atem ausging<br />
und ich tief von dem Wasser trank und die Dunkelheit mich umfasste.<br />
Und vor dem letzten Augenblick, als mein Gefängnis sich durch das mechanische<br />
Gedärm und Gewirr an dessen Außenseite schob, sah ich das erste mal eine dieser<br />
riesigen, aus peitschenden Stahlfasern wachsenden, weißen, röhrenförmigen<br />
Maschinen in ihrer Gesamtheit.<br />
Staksend auf stampfenden Säulen, mit abertausend wuchernden und gleißenden<br />
Werkzeugen die Welt schneidend, sie verschlangen und veränderten<br />
unter der weiter aufblühenden Blume aus Feuer über dem Horizont.</p>
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		<title>Seite 18</title>
		<link>http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-18/</link>
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		<pubDate>Sat, 02 Jul 2011 14:41:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Felix</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Also. aufpassen. Dies ist der Entwurf des Prologs einer zum zeichnen geplanten Geschichte. Das hier ist der dazugehörige Text: &#160; 0&#124;1 &#160; Dich kenne Ich. &#160; Tag 1 &#160; &#160; Ich kenne noch den ersten Gedanken. &#160; Die Welt ist da draußen und ich stehe alleine in ihr. Ich wusste das Du noch fehltest um mich zu komplettieren. &#160; &#160; <a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-18/" title="Continue reading">&#8230;</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://felixader-seelenlied.de/archive/seite-18/"><span class="webcomic-object webcomic-object-post webcomic-object-small webcomic-object-305"><img src="http://felixader-seelenlied.de/wp-content/webcomic/01-ich-kenne-dich-01-i-know-you/thumbs/Konzept k1 p18 Ulf-small.jpg" width="109" height="150" alt="" title=""></span></a></p><p>Also. aufpassen. Dies ist <strong>der Entwurf</strong> <em>des Prologs</em> einer zum zeichnen <strong>geplanten Geschichte</strong>.</p>
<p>Das hier ist der dazugehörige Text:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;">0|1</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center;">Dich kenne Ich.</h1>
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<p style="text-align: center;">Tag 1</p>
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<p><strong>Ich kenne noch den ersten Gedanken.</strong></p>
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<p>Die Welt ist da draußen und ich stehe alleine in ihr.<br />
Ich wusste das Du noch fehltest um mich zu komplettieren.</p>
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<p><strong>Ich kenne noch den ersten Tag.</strong></p>
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<p>Die Sonne stand gleißend am Himmel, das Licht blendete alle Farben aus dem Tag.<br />
Kalkweißer Beton des Schulhofes unter meinen Füßen.<br />
Jeder Schritt unter dem gleißenden weißen Stahldach der Schule hallte in meinen<br />
Ohren wieder und wirbelte weiteren, weißen Staub auf.</p>
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<p><strong>Ich kenne noch das erste Gefühl.</strong></p>
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<p>Ich war mir nie unsicherer.<br />
Mein Herz pumpte mein Blut rasend durch meine Venen.<br />
Ich konnte es daran sehen wie sich das weiße Hemd meiner Schuluniform hob und<br />
senkte.<br />
Ich konnte es in den roten Adern meiner Hand sehen wenn ich versuchte mich gegen<br />
die Sonne zu schützen.</p>
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<p><strong>Ich kenne noch den ersten Willen</strong>.</p>
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<p>Ich wollte nur dich.<br />
Seit Wochen hatte ich Dich beobachtet und zugelassen das Du mich sehen konntest.<br />
Sie behaupteten Du wärst nicht wie ich, sie sagten wir gehörten nicht zusammen, sie<br />
umringten mich und taten so als würden sie mich schützen.<br />
Sie sprachen die Sprache die ich hasste.<br />
Und ich sagte ihnen ich wäre auch nicht wie sie.<br />
Und sie zogen von mir ab und ließen mich endlich gehen.<br />
Und heute, dies wusste ich, wärest du Mein, und ich wusste, ich wäre Dein.</p>
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<p><strong>Ich kenne noch meine erste Frage.</strong></p>
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<p>Ich kam zu dir, alles wirkte verzerrt auf mich.<br />
Deine Freundinnen wollten mich nicht durchlassen.<br />
Ihre Arroganz blendete mich mit dem billigen Modeschmuck den sie wie Talismane<br />
um ihre falschen, blondierten Köpfe trugen.<br />
Erschrocken sahen sie dich an als du ihre dämlichen Regeln tratest, sie zur Seite<br />
stießt und aus ihrem Rudel ausbrachest und mir in mein fragendes Gesicht blicktest.</p>
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<p><strong>Ich kenne noch deine erste Antwort.</strong></p>
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<p>Es schien als schwieg die ganze Welt als du die Distanz zu mir überschrittst, in<br />
deinem kurzen, karierten Rock.<br />
Wie du provozierend, deine Hüften schwingend an mich herantratst und die letzten<br />
Hände des Weiberrudels um dich herum abschütteltest.<br />
Jene die sich für mich hielten und Jene die Dich für sich hielten schwiegen entsetzt<br />
als du Dich an mich schmiegtest und Dein Gesicht durch den Stoff meines Hemdes<br />
strich.<br />
Deine Beine lehnten gegen den schwarzen, groben Stoff meiner Hose und Deine<br />
leichten Stoffschuhe ruhten direkt neben den dicken, schwarzen Sohlen meiner<br />
Halbschuhe.<br />
Und ich fühlte mich stärker noch wie die gesamte Welt als die Wärme deines Körpers<br />
in der Hitze des Tages noch heißer als das Feuer der Sonne auf meiner Haut<br />
brannte.</p>
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<p><strong>Ich kenne noch das erste Feuer.</strong></p>
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<p>Wie die Mitte des Universums waren wir, wie Tag und Nacht standen wir da, inmitten<br />
unserer Mitaltersgenossen und dem Scherbenhaufen der zerbrochenen Regeln den<br />
sie sich selbst in ihrer Unsicherheit aufgebührtet hatten.<br />
Lehrer stießen durch die blassen Tore der Schulhäuser um Uns zu trennen, um zu<br />
trennen was nicht mehr zu trennen war.<br />
Dein Gesicht in meinen Händen, sichtbar für alle die es sehen wollten, presste ich Dir<br />
auf den Mund was Du von meiner Liebe entgegennahmst.<br />
Wie ein einstudiertes Ballet kamen sie aus allen Richtungen, griffen nach Dir, griffen<br />
nach mir und brüllten ihre verzweifelt, ihre wertvollen Regeln.<br />
Da erblühte die Feuerblume am Horizont, groß und grausam, und warf alle danieder<br />
die sich nicht aneinander hielten wie Wir.<br />
Riesige Trümmer drehten sich wie schwerelos durch den gleißenden Himmel.<br />
Sie zertrümmerten die bleichen Häuser des Tales unter sich als sie Meteoren gleich<br />
wie eine Welle in dem trockenen Tal niedergingen und große Wolken weißen<br />
Staubes vor dem bleichen Pilz ihrer Ursprungsexplosion aufwirbelten.<br />
Überall schrieen und kreischten die Menschen. Sicherheitskräfte zogen sinnleer ihre<br />
Waffen und versuchten eine Ordnung über die tierischen Ängste der Menschen zu<br />
ziehen.<br />
Die Welle erreichte uns und ein riesiger Würfel aus Maschinen und Rohren ging<br />
neben uns runter.<br />
Der blasse Staub war überall um uns herum, doch wir waren das Zentrum der Ruhe<br />
und so ruhten unsere Lippen noch aufeinander.</p>
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<p><strong>Ich kenne noch das erste Versprechen.</strong></p>
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<p>Aus den riesigen Trümmern sprossen Beine aus Stahl, Rohre und Leitungen<br />
schlugen aus, schlangen sich um andere und zerschlugen die Straßen und Gebäude<br />
unter sich.<br />
Dann stemmten sie sich gegen den Stahl und von Horizont zu Horizont erhoben sich<br />
die Ungetüme.<br />
Ihr Gewicht drückte alles zur Seite was nicht fester wie der felsige, trockene Grund.<br />
In dem Chaos und dem Staub hielten wir einander, die Lippen immer noch<br />
aufeinander   gehaucht, und in unseren Augen glühte das ewige   Versprechen dem nichts   und niemand je entgegentreten kann ohne zu   unterliegen.<br />
Wir komplettierten uns, Wir waren unser Gleichgewicht, und dafür würden Wir alles<br />
tun.</p>
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<p><strong>Ich kenne noch den ersten Konstrukteur.</strong></p>
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<p>Dann griffen sie nach uns.<br />
Metallene Faser schlangen sich um uns.<br />
Wir hielten uns und schrieen nicht, tobten nicht.<br />
Fast sanft schlang uns die Maschine herunter, verschlangen uns die Wände aus<br />
stählernem Gewirr, blitzenden, gerissenen Kabeln und mechanischem Gewebe.<br />
Doch dann trennte es uns in seinem Inneren und ich hörte Deinen Schrei.<br />
Wir versuchten einander wieder zu erreichen als um uns herum neue Maschinen<br />
aufwuchsen, zusammengefügt von grauen körnigen Staub der Uns dann bald in<br />
neues, frisches Stahlgewirr einkapselte.<br />
Ich sah Dich gegen die Scheibe Deines wachsenden Gefängnis schlagen, wie die<br />
selbe Flüssigkeit Dich wie mich umspülte bis mir letztendlich der letzte Atem ausging<br />
und ich tief von dem Wasser trank und die Dunkelheit mich umfasste.<br />
Und vor dem letzten Augenblick, als mein Gefängnis sich durch das mechanische<br />
Gedärm und Gewirr an dessen Außenseite schob, sah ich das erste mal eine dieser<br />
riesigen, aus peitschenden Stahlfasern wachsenden, weißen, röhrenförmigen<br />
Maschinen in ihrer Gesamtheit.<br />
Staksend auf stampfenden Säulen, mit abertausend wuchernden und gleißenden<br />
Werkzeugen die Welt schneidend, sie verschlangen und veränderten<br />
unter der weiter aufblühenden Blume aus Feuer über dem Horizont.</p>
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